Geschlossene Schulen und Distance Learning ist für Eltern und Schüler nicht mehr neu, bleiben aber eine große Herausforderung. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten, Lärm und geringe Bandbreiten sind die nervigsten Themen im Homeschooling. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von ImmoScout unter Österreichern, die Kinder im Homeschooling betreuen.

 

ÖSTERREICH. Wenn Schule und Arbeit in den eigenen vier Wänden stattfinden, so setzte den Befragten am meisten Prozent die fehlende Rückzugsmöglichkeit für Kinder oder andere Personen im Haushalt zu. Je ein Drittel der Befragten gab Lärm in der Wohnung sowie eine ständig an die Grenzen stoßende Internetverbindung als nervigste Störfaktoren im Homeschooling an. Für Prozent ist fehlender Platz das zentrale Thema, wenn Arbeit und Schule zuhause stattfinden. Immerhin Prozent der Eltern nervt aber gar nichts daran, wenn die Kinder im Distancelearning in den eigenen vier Wänden lernen.

 

Laut Umfrage gibt es durchaus Verständnis von Vorgesetzten: Nur jeder sechste Befragte gab an, dass dies ein Problem sei, sowohl unter den männlichen als auch unter den weiblichen Befragten. Unter Kollegen ist die Solidarität offenbar noch größer: Hier gab nur jeder zehnte Befragte an, dass Kollegen kein Verständnis für die zusätzlichen Aufgaben oder Störungen durch das Unterrichten zuhause hätten.

 

Immer wieder geht es in Österreichs virtuellen Klassenzimmern auch lustig zu: Jeder Fünfte gab an, dass Haustiere sich gerne während dem Video-Unterricht auf den Tisch schummeln, um ebenfalls teilzunehmen. Beinahe jeder Sechste hat schon einmal vergessen, Kamera oder Mikrofon auszuschalten und seinen Klassenkollegen „Versteckte Kamera“  geboten. Bei rund Prozent haben sich Eltern oder Geschwister lautstark im Hintergrund gestritten. Prozent der Befragten gaben an, dass sich Eltern oder Geschwister schon einmal unabsichtlich vor der Klasse in Unterwäsche oder im Pyjama zeigten.

 

Prozent der Schülerinnen und Schüler fragen sicherheitshalber auch im Homeschooling nach, ob sie auf die Toilette gehen dürfen. Sieben Prozent bekundeten schon einmal lautstark – im Glauben, dass Mikro sei auf Stumm geschaltet– dass sie die Anordnung der Lehrer auf keinen Fall erfüllen werden. Auch Eltern Prozent schimpften laut Umfrage in der Annahme von „Mute“ über Lehrer vor versammelter Klasse.